WM 2026: Fußball und Grillen – das perfekte Match
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist als die größte und medienwirksamste aller Zeiten angekündigt. Nach Angaben der FIFA werden weltweit rund 6 Mrd. Zuschauer das Event verfolgen. Mit dabei: die berüchtigten 80 Mio. Bundestrainer in Deutschland. Für alle, die sich nicht für das Gedränge beim Public Viewing begeistern können, aber keine Lust auf einen einsamen Fernsehabend vor der heimischen Glotze haben, ist privates Public Viewing die Lösung – idealerweise kombiniert mit einem gemütlichen Grillabend, wie es der Verband Wohneigentum auf seiner Homepage vorschlägt. Solange man die Veranstaltung privat hält (also ausschließlich Freunde und Bekannte einlädt) und keine Einnahmen erzielt, ist dafür weder eine Lizenz noch eine behördliche Genehmigung nötig. Alles was man braucht, sind ein Großbildschirm bzw. Beamer und Leinwand, ausreichend Getränke und Grillgut sowie eine geeignete Grillausrüstung.
Welcher Grill?
Gasgrills haben viele Vorteile: Sie sind schnell einsatzbereit – 5 bis 10 Minuten Vorlaufzeit reichen aus. Da sich die Hitze genau einstellen lässt, kann das Grillergebnis besser beeinflusst werden. Viele Modelle verfügen über mehrere separat regelbare Brenner und bieten damit verschiedene Hitzezonen gleichzeitig. Extras wie Seitenkocher erweitern die Möglichkeiten zusätzlich. Im Gegensatz zum Grillen mit Holzkohle gilt das Grillen mit Gas weder als gesundheits- noch umweltschädlich. Dass dabei kaum Rauch entsteht, kommt auch den Nachbarn zugute. Was außerdem für Gasgrills spicht: Sie sind leicht zu reinigen.
Damit alle Gäste gut versorgt werden, sollte die Grillfläche ausreichend bemessen sein: Pro Person mit normalem Appetit rechnet man mit 200 bis 250 cm2. Für Gruppen ab 5 Personen ist es also mit einem kleinen, mobilen Campinggrill nicht getan. Dafür braucht man schon einen größeren stationären Grill.
Gut aufgestellt
Vor Inbetriebnahme des Grills muss gewährleistet sein, dass alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden: Der Grill muss im Freien stehen – gut belüftet, auf ebenem, feuerfestem Untergrund und in ausreichender Entfernung zu brennbaren Materialien (60 cm – 1 m) und zu tieferliegenden Räumen, Schächten oder Kanaleinläufen (1,5 – 2 m). Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Flüssiggasflasche nur stehend betrieben werden darf und entfernt von Wärmequellen aufgestellt wird.
Sicherheitscheck
Bevor man den Grill an die Gasflasche anschließt, sollte man Gasschlauch, Druckregler und Anschlüsse auf Tauglichkeit kontrollieren: Haben sie ihr Verfallsdatum bereits erreicht? Spätestens alle zehn Jahren ist ein Austausch fällig. Ob es bereits soweit ist, verrät der gelbe Anhänger bzw. der Aufdruck auf dem Schlauch. Beim Druckregler ist das Herstellungsjahr auf dem Typenschild angegeben.
Auch wenn die 10-Jahresfrist noch nicht verstrichen ist, müssen die Zubehörteile ausgetauscht werden, wenn sich bei einer sorgfältigen Sichtprüfung offensichtliche Verschleißerscheinungen zeigen – z. B. poröse Stellen oder Haarrisse bei Schläuchen oder Fremdkörper in den Ventilen.
An das Flaschenventil der Gasflasche angeschlossen werden darf der Gasgrill nur mit einem Druckregler und einer geeigneten Schlauchleitung (oranger Schlauch mit DINDVGW- Kennzeichnung) von maximal 1,50 m Länge.
Für den erforderlichen Dichtheitscheck der Anschlüsse empfiehlt der DVFG ein Lecksuchspray. Einfach Verbindungsstellen einsprühen, das Ventil der Gasflasche öffnen und sich vergewissern, dass sich keine Blasen bilden oder ein Zischen zu hören ist.
Welche Gasflasche?
Gasflaschen gibt es aus Stahl, Leichtstahl, Aluminium oder Composite. Das Material hat in erster Linie Einfluss auf das Gewicht der Flasche. Ob auch bei starker Beanspruchung der Gasdruck konstant bleibt und ausreichend Energie am Grill ankommt, hängt von der Größe der Flasche ab. Sie beeinflusst die Verdampfungsleistung. Welche Größe die richtige ist, wird von der möglichen Entnahmeleistung und dem geplanten Gasverbrauch bestimmt (ablesbar am Aufdruck auf dem Typenschild oder in den technischen Produktunterlagen des Grills). Kompakte, leichte 5-kg-Flaschen eignen sich ideal für kleinere Grills. Für große Grills sind 11-kg-Flaschen der Standard. Sie liefern die meiste Energie und müssen am seltensten getauscht werden. Spezielle 8-kg-Grillflaschen (bzw. BBQ-Flaschen) haben den gleichen Durchmesser wie 11-kg-Flaschen, sind aber niedriger und passen damit in die meisten Unterschränke. Im Vergleich zu 5-kg-Flaschen bieten sie 60 % mehr Volumen.
Verfügbarkeit
Wer angesichts anhaltender Unsicherheiten auf den Energiemärkten Engpässe bei Gasflaschen befürchtet und seinen Grillabend gefährdet sieht, kann aufatmen. Progas, einer der führenden Anbieter von Gasflaschen, hat Entwarnung gegeben. Trotz der „aktuell schwierigen Lage auf den Energiemärkten“ sind Gasflaschen zur WM-Grillsaison bundesweit zuverlässig verfügbar.„Unsere Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, rechtzeitig die passende Gasflasche zu erhalten“, so Progas-Geschäftsführer Kai Gospodarek.
Heizstrahler
Sollte es am Abend zum Draußensitzen zu kühl werden, sorgen mit Flaschengas betriebene Heizpilze/Terrassenstrahler für angenehme Temperaturen. Wichtig dabei: Die Sicherung mit einem Gas-Kippschutzventil.
Lärmschutz beachten!
Für die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft wurden die Lärmschutzbedingungen gelockert. Das gilt allerdings nur für Public Viewing, nicht für Privatveranstaltungen. Da viele Spiele wegen der Zeitverschiebung erst ab 21:00 Uhr ausgestrahlt werden, sind sie von den Nachtruhe-Bestimmungen betoffen. Ab 22.00 Uhr ist offiziell nur noch verhaltener Jubel erlaubt.
Alle Vorkehrungen sind getroffen – die WM kann kommen! Freuen wir uns auf ein hoffentlich spannendes und für Deutschland erfolgreiches Turnier.
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www.dvfg.de
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