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Unterstützung für Autogasprojekt zur Emissionsreduzierung


Die Europäische Investitionsbank (EIB) und Fiat S.p.A. unterzeichneten in Turin einen Finanzierungsvertrag über 250 Millionen Euro zur Unterstützung der Forschungs- und Entwicklungsprogramme des Autoherstellers. Das Projekt betrifft die Forschungs- und Entwicklungszentren von Fiat S.p.A. in Italien, deren Aktivitäten sich auf die Erhöhung der Energieeffizienz bei Kraftfahrzeugen, sowohl durch die Reduzierung der CO2-Emissionen als auch durch das Erforschen neuer Fahrzeugstrukturen, konzentrieren. Ausdrücklich gilt Autogas als eine der Säulen des Fiat-Forschungsvorhabens.

 

 

Für die EIB erfüllt die Transaktion zwei der traditionellen Investitionsziele zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft: Forschungs- und Entwicklungsprojekte und Projekte zum Schutz der Umwelt durch Emissionsminderung und Verbesserung der Energieeffizienz. Die Aktivitäten der Fiat S.p.A.  werden gemäß den Vorschriften der Europäischen Einrichtung für umweltfreundlichen Verkehr (ECTF) durchgeführt, dem vor zwei Jahren installierten Investitions- und Finanzierungsprogramm der EIB für europäische Fahrzeughersteller zur Minderung der CO2-Emissionen und Erhöhung der Energieeffizienz, mit dem den Auswirkungen der Wirtschaftskrise entgegen gewirkt werden soll.

Für die EIB erfüllt das Projekt von Fiat SpA die folgenden Anforderungen: Es wird dazu beitragen, das Know-how des Unternehmens in Bezug auf Produktinnovation zu verbessern (einschließlich LPG-, Hybrid- und energiesparende Motoren, sowie Motoren, die auf neuen Materialien beruhen) und das gesamte technologische Niveau der europäischen Automobilindustrie durch die Zusammenarbeit von Fiat S.p.A. im Bereich Forschung und Entwicklung mit ähnlichen Einrichtungen bei anderen Fahrzeugherstellern, externen Forschungszentren und mit Universitäten zu steigern. Außerdem wird es letztendlich zur Verringerung der Emission von CO2 und anderen schädlichen Substanzen beitragen, wodurch Fiat S.p.A. in der Lage sein wird, die von der europäischen Union festgelegten CO2-Emissionsziele für 2015 (122/123 g/km) und 2020 (95 g/km) zu erfüllen.

Der heute unterzeichnete Finanzierungsvertrag festigt die bestehende Zusammenarbeit zwischen der EIB und dem italienischen Autohersteller, die sich im Lauf der letzten Jahre in einer Reihe von Finanzierungsaktivitäten niederschlug. Zuletzt wurde im Jahr 2009 ebenfalls im Rahmen des ECTF ein Darlehensvertrag über 400 Millionen Dollar für Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Fiat-Konzern unterzeichnet.

Generell geht in Italien der Trend dahin, Forschungsvorhaben mit Autogas zu intensivieren und einen sogenannten Antriebsmix zu bevorzugen. Dabei hat man bei Landirenzo, dem Weltmarktführer im Segment der Gaskomponenten, ein Hybrid-Nachrüstsystem entwickelt, das mit herkömmlichen Autogasanlagen kombinierbar ist und unter bestimmten Verkehrssituationen eine CO2-Einsparung von mehr als 50 % generiert. In Umweltzonen lässt sich das Fahrzeug sogar komplett auf den nachrüsteten Elektroantrieb umschalten.

Die Botschaft, die von Fiat und der europäischen Investitionsbank ausgeht, ist mehr als eindeutig: Autogas gehört europaweit zu den führenden Alternativen, wenn es darum geht, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Fiat gilt mit seinen Fahrzeugmodellen in diesem Bereich als „EU-Musterschüler“ und wird seine Kompetenzen wohl auch künftig weiter ausdehnen.

 


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