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Tyczka baut Luftzerlegungsanlage im Industriepark Braunau/Neukirchen


Eine hochmoderne Produktionsanlage zur Herstellung technischer Gase errichtet die Tyczka-Unternehmensgruppe mit Sitz im bayerischen Geretsried am Standort Braunau (Oberösterreich).

 

Spatenstich zur Tyczka Luftzerlegungsanlage

 

Bereits im September 2012 wurde die Tyczka Air Austria GmbH gegründet, die die Luftzerlegungsanlage bauen und betreiben wird. Die entstehende Produktionsanlage hat eine tägliche Produktionskapazität von rund 225 t technischer Gase. Für die Zerlegung von Luft in seine reinen Bestandteile Stickstoff, Sauerstoff und Argon werden rund 23 Mio. Euro investiert. Zahlreiche Tankanlagen für tiefkalt-verflüssigte Gase und eine Cold-Box mit einer Höhe von über 60 Meter werden das Bild des Industrieparks Braunau Neukirchen nachhaltig verändern.

Mit dem Bau der Luftzerlegungsanlage steigt die Tyczka Unternehmens- gruppe in die Produktion und Vermarktung technischer Gase im Drei- ländereck Österreich, Deutschland und Tschechien ein. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage wird voraussichtlich im 4. Quartal 2014 erfolgen und so mit dem 90-jährigen Firmenjubiläum der Tyczka Unternehmensgruppe zusammenfallen.

„Wir sind sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung und Betreuung durch das Land Oberösterreich, die OÖ. Technologie- und Marketing- gesellschaft (TMG) und die beteiligten Banken. Sie haben uns sehr ge- holfen, den Grundstein für das Projekt zu legen“, sagt Dr. Frank Götzelmann, Geschäftsführer der Tyczka Unternehmensgruppe. Ober- österreich konnte im Standortwettbewerb mit einer maßgeschneiderten Unterstützung für das Unternehmen punkten: Die Anlage wird auf einem Grundstück der OÖ. Wirtschaftspark GmbH, einer 100-%-Tochter der TMG, errichtet, wobei Tyczka ein Baurecht für 50 Jahre eingeräumt wird. „Auch dank der kooperativen und zeitnahen Bearbeitung im Genehmigungs- verfahren konnte der ambitionierte Zeitplan für alle Beteiligten gehalten werden, sodass einem weiteren erfolgreichen Projektverlauf nichts mehr im Wege steht“, so Dr. Peter Biedenkopf, Geschäftsführer für Vertrieb und Produktion der Tyczka Air Austria.

Für den Bau der Anlage wurden neben dem Anlagenlieferanten aus Italien auch regionale Unternehmen für das Engineering, den zivilen Bau und die Wassertechnik eingebunden. Weitere Dienstleistungsunternehmen in den Regionen Oberösterreich und Oberbayern werden derzeit beauftragt.

Benachbarte AMAG wird via Pipeline beliefert – 1000 LKW-Fahrten entfallen
Der Aluminiumproduzent AMAG Austria Metall AG ist direkter Nachbar der Produktionsstätte und wird ab 2015 direkt via Pipeline mit gasförmigem Sauerstoff und Stickstoff versorgt. Durch diese on-site-Versorgung entfallen rund 800 bis 1000 Lkw-Transporte pro Jahr, was Emissionen vermeidet und die Sicherheit auf dem AMAG-Werksgelände erhöht.

 


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