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Turboladerschaden vereitelt Renneinsatz


Zum dritten Rennen der Langstreckenmeisterschaft konnte das Team mit dem Autogas Ford Focus ST leider nicht antreten.

 

Das dritte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hatte es in sich. Die Mechaniker von Bockmann Renntechnik aus Dormagen hatten gut zu tun. Die drei Piloten Dirk Kremp, Martin Uhler (beide Köln) und Sven Böckmann (Dormagen) bemerkten im freitäglichen freien Training eine mangelnde Leistungsentfaltung des Autogas Ford Focus ST. Statt über 300 PS, leistete das 2,5-Liter-Turboaggregat erkennbar weniger. Kurz entschlossen ließ Teamchef Klaus Böckmann den Ersatzmotor einbauen.
Im Zeittraining ließen sich die ersten Runden für Martin Uhler auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings auch durchaus gut an. Der Motor hing gierig am Gas, Zeit für eine Nordschleifenrunde. So gut der Morgen aber auch angefangen hatte, so enttäuschend musste das Team im Boxenfunk mitverfolgen, wie Uhler im Bereich Schwedenkreuz Aussetzer zu melden hatte. Obwohl der nächste Boxenstopp schon in Reichweite lag, musste er den Wagen doch im Streckenabschnitte Steilstrecke stehen lassen und sich von der ONS-Staffel in die Heimatbox schleppen lassen.
Neben hohem Wasserverlust musste man später noch einen Turboladerschaden diagnostizieren. Da es vor Ort keine Chance gab, das Problem zu beheben, musste das Team nach einer durchgearbeiteten Nacht schweren Herzens auf einen Rennstart verzichten.

 


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