Werbung

TÜV Rheinland bestätigt: Knauber ist klimaneutral


TÜV Rheinland-Geschäftsführer Dr. Jörg Schlösser hat dem Bonner Familienunternehmen Knauber im Dezember das Zertifikat „klimaneutrales Unternehmen“ überreicht. Seit 2010 kompensiert Knauber seinen CO2-Ausstoß durch Klimazertifikate.

 

 

Bei der Übergabe des TÜV-Zertifikates: Ralf Müller, TÜV Rheinland Bereichsleiter Solar Fuel Cell Technology; Holger Vohrmann, Geschäftsführer Knauber Mineralöl; Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin von Knauber; Dr. Jörg Schlösser, TÜV Rheinland Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Produkte; Dr. Bahar Cat-Krause, TÜV Rheinland LGA Products (v.l.n.r.).

 

„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement im Klimaschutz jetzt unabhängig bestätigt wurde“, sagte die geschäftsführende Gesellschafterin Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel bei der Übergabe des TÜV Rheinland-Zertifikats in der Knauber-Zentrale in Bonn.

Knauber hat sich mit der „Initiative Knauber Pro Klima“ 2010 entschieden, den Energieverbrauch, der sich nicht durch Umweltmaßnahmen vermeiden lässt, mit dem Kauf von Klimazertifikaten zu kompensieren. In einer umfassenden Analyse wurde ein CO2-Fußabdruck erstellt. Der sogenannte „Corporate Carbon Footprint“ gibt Auskunft über den genauen Energie-Verbrauch der Unternehmensgruppe. Im zweiten Schritt investiert Knauber entsprechend seiner Emissionsmenge in anerkannte Klimaschutzprojekte. Dieses Vorgehen hat der TÜV Rheinland jetzt nach der internationalen Norm ISO 14064 geprüft und zertifiziert; damit ist Knauber laut TÜV ein „klimaneutrales Unternehmen“.

„Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus“, sagte Holger Vohrmann. Er ist Geschäftsführer bei Knauber Mineralöl und auf Unternehmensseite verantwortlich für die Prüfung durch den TÜV Rheinland. „Durch den CO2-Fußabdruck konnten wir noch weitere Einsparmöglichkeiten entdecken, mit denen wir unseren Energieverbrauch zusätzlich reduzieren und auch Kosten sparen können.“

Bei der Übergabe des Zertifikats hob TÜV Rheinland-Geschäftsführer Dr. Jörg Schlösser hervor: „Unternehmen wie Knauber, die freiwillig eine Zertifizierung und zudem eine Neutralisierung der nicht vermeidbaren Emissionen vornehmen, sind Vorbilder in Sachen Klimaschutz und rüsten sich frühzeitig für etwaige rechtliche Vorgaben, die in Europa diskutiert werden.“

Emission und Kompensation
An 13 Unternehmensstandorten wurde der Verbrauch von Strom, Heizöl, Erdgas, Flüssiggas und Diesel für das Jahr 2010 ermittelt. 5743 Tonnen Emissionen an treibhausrelevanten Gasen kompensierte das Unternehmen dann durch Investition in Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Durch die Projekte werden nachweislich CO2 und andere klimaschädliche Gase eingespart. In Honduras wird mit den Zertifikaten ein Wasserkraft-Projekt unterstützt und in Taiwan der Aufbau einer Windparkanlage gefördert. Seit Herbst dieses Jahres unterstützt Knauber außerdem ein Wiederaufforstungsprojekt in Kolumbien.
Die Projekte sind Teil der Initiative „Knauber Pro Klima“, mit der sich das Unternehmen im Herbst 2010 auf den Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit gemacht hat. Seitdem konnte Knauber auch viele Kunden dafür gewinnen, sich im Klimaschutz zu engagieren. Durch die Entscheidung für klimaneutrales Heizöl, Erdgas oder Flüssiggas werden zusätzlich Klimaschutzzertifikate erworben und der Energieverbrauch dadurch kompensiert.

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: