Sauber und effizient:Flüssiggas-BHKW für historisches Weingut
Im idyllischen Volkach in Unterfranken haben Erich und Doris Sendner ein unter Denkmalschutz stehendes Weingehöft renoviert. Sowohl die Heizwärme als auch den Strom erzeugen sie mit einer besonders energieeffizienten Lösung: einem mit Flüssiggas betriebenen Blockheizkraftwerk (BHKW). Die mobile Energie Flüssiggas eignet sich ganz besonders, wenn es darum geht, zukunftsweisende Technologien im ländlichen Raum zu installieren – es lagert in Sicherheitstanks, die ober- oder unterirdisch aufgestellt werden können. So ist es, unabhängig von einem öffentlichen Leitungsnetz, an jedem beliebigen Ort verfügbar.
Fast 20 Jahre lang stand das Winzergehöft im idyllischen Volkach leer. Dann begannen Doris und Erich Sendner, das denkmalgeschützte Haus von Doris’ Großeltern in Unterfranken zu renovieren, um es für sich und ihre vier kleinen Kinder als Wohngebäude zu nutzen – immerhin 200 m2. Hinzu kommen ein historischer Weinkeller und Betriebsräume, in denen das Ehepaar den typisch fränkischen Wein der Rebsorte Silvaner im Nebenerwerb keltert und verkauft.

Progas-Gebietsinspektor Peter Kapp zeigt einen der beiden Stahlträger, die den Flüssiggas-Behälter für Fahrzeuge bis zu 4 t befahrbar machen.
Mit der Renovierung des alten Gehöfts aus dem 17. Jahrhundert stellte sich für die beiden Volkacher die Frage, wie sie das Haus beheizen und mit Strom versorgen sollten. „Wir haben uns für ein mit Flüssiggas betriebenes Blockheizkraftwerk entschieden, weil das eine rundum gute und saubere Sache ist“, erklärt Erich Sendner. Hilfe bekam er dabei von einem der führenden Flüssiggasversorger Deutschlands, der Dortmunder Progas.
Gebietsinspektor Peter Kapp, seit mehr als 20 Jahren für Progas tätig, beriet die Sendners. „Für sie ist ein Blockheizkraftwerk mit einem unterirdischen, befahrbaren Flüssiggasbehälter die optimale Lösung, da so keine wertvolle Wohnfläche verloren geht“, erklärt der PROGAS-Außendienstmitarbeiter. Die Alternativen Erdgas oder Heizöl kamen für Erich Sendner nie infrage: „Wir haben hier in unserem Ortsteil Fahr keinen Anschluss ans öffentliche Erdgasnetz – und ein Heizölkessel nimmt zu viel Platz weg, außerdem stinkt das Öl und verursacht Schmutz“, erläutert der 42-Jährige die Entscheidung für das mit Flüssiggas betriebene BHKW.

Über die einwandfreie Funktion des mit Flüssiggas betriebenen BHKWs freuen sich (v.l.n.r.) Erich Sendner, Progas-Gebietsinspektor
Peter Kapp und Installateurmeister Günther Hochrein.
Durchgeführt hat den Einbau von Behälter und BHKW Installateurmeister Günther Hochrein aus Volkach. Vor Ort ist die Firma Hochrein ein Spezialist für energieeffiziente Lösungen wie zum Beispiel Mini-BHKWs und Wärmepumpen. Das SHK-Unternehmen bietet aus einer Hand ein umfassendes Leistungsspektrum von der Beratung über die Projektierung bis hin zur Installation. Seit 50 Jahren ist der Betrieb zudem zuverlässiger Partner von Progas.
Seit der Renovierung sorgt ein „Dachs“ der Marke SenerTec für Wärme, Warmwasser und Strom im Haushalt der Familie Sendner. Das BHKW arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung mit einer elektrischen Leistung von 5,5 kW und einer thermischen Leistung von 12,5 kW, die durch einen nachgeschalteten Abgaswärmetauscher zur Wärmerückgewinnung und zur Erhöhung des Brennstoffnutzungsgrads noch um zusätzliche 2,5 kW gesteigert wird. Pro Jahr läuft das BHKW rund 4000 Stunden. 2009 lieferte die Anlage 57 296 Kilowattstunden (kWh) an nutzbarer Wärme und erzeugte 22 807 kWh Strom. Davon verbrauchte der 6-Personen-Haushalt 6542 kWh und speiste 16 265 kWh ins öffentliche Stromnetz ein. Dafür gab es im vergangenen Jahr eine Stromeinspeisevergütung von mehr als 2500 Euro, inklusive eines Zuschlags von 5,11 Cent pro kWh für den eigenverbrauchten „Dachs“-Strom. Zudem sparte die Familie 1300 Euro für den selbst genutzten Strom ein, den sie nicht vom Stromanbieter beziehen musste. Wegen der Nutzung des sauberen Brennstoffs Flüssiggas profitierte sie von der Energiesteuerbefreiung, was im vergangenen Jahr knapp 400 Euro ausmachte.
