Rückblick und Ausblick
Zum Jahresende lohnt es sich, wie in jedem Jahr, auf das Erreichte zurückzuschauen und sich Besonderes für die Zukunft zu wünschen.
Das Erreichte kann sich sehen lassen. Denn trotz vieler Aussagen, dass sich Deutschland in einer Rezession befindet, ist nicht jede Branche gleich schlecht betroffen. Während einige Mittelständler sogar ganz froh sind, dass die Auftragseingänge aus früheren Tagen endlich abgearbeitet werden können, weil nicht gar soviel nachkommt, beklagt die Automobilindustrie eine starke Absatzflaute und hohe Nachfrageverluste bei den Händlern.
Und wie sieht es in der Flüssiggaswirtschaft aus?
Nicht wirklich schlecht wird mancher sagen. Der Winter in diesem Jahr wird wohl wieder einer sein, der diesen Namen verdient. Beim Flaschengas und im Wärmemarkt gab es zwar leichte Rückgänge, aber insgesamt zeigten sich die Erlöse als relativ robust im Rahmen des Gesamtmarktes für fossile Brennstoffe.
Besonders Autogas sorgte für eine gute Atmosphäre, die sich in einem steten Tankstellenwachstum und erhöhtem Absatz in diesem Segment widerspiegelte. Das lässt für 2009 wieder hoffen.
Diese Hoffnung wird auch jeden tragen, der sich wieder in den Verbandsgremien für die Belange der Flüssiggaswirtschaft einsetzen und so wichtige Themen für die Lobbyarbeit aufbereiten wird. Gerade in diesem Gedanken steckt die Wichtigkeit verbandlicher Tätigkeit, die oft als selbstverständlich hingenommen wird, hinter der aber nicht nur Fachleute stehen, sondern auch das Engagement Einzelner, die sich für die Gesamtheit der Flüssiggas-Anbieter einsetzen.
Gerade jetzt wird die Arbeit derer, die sich bei den Beratungen zur kommenden TRBS einbringen, auf eine gewisse Probe gestellt.
Um sie in vernünftigen Bahnen zu halten, ist Augenmaß und Geschick bei den laufenden und zukünftigen übergreifenden Sitzungen der Ministerien und Bundesämter, an denen auch der DVFG teilnimmt, elementar.
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieser Ausgabe viel Spaß, allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2009.
Ihr
Dr. Martin Steffan
Chefredakteur
