Neuer KIA Picanto mit LPG Europapremiere auf dem Genfer Salon
Ab Frühsommer 2011 gibt es bei KIA erstmals eine „reinrassige“ Lösung mit LPG ab Werk: Der KIA Picanto wird mit einer in Korea entwickelten Autogasanlage angeboten. Seine Premiere feiert das völlig neu entwickelte City Car auf dem Genfer Salon 2011 Anfang März, der Marktstart in Europa ist für Mitte dieses Jahres vorgesehen. Der neue Picanto zeigt ein kraftvolles, selbstbewusstes Design, das zugleich reif und robust wirkt. Während der aktuelle Picanto ausschließlich als Fünftürer angeboten wird, gibt es die neue Modellgeneration in zwei Varianten: in der weltweit erhältlichen fünftürigen Version und als speziell für Europa konzipierten, sportlicheren Dreitürer. Außerdem ist, speziell für die europäischen KIA-Kunden, die 1,0-l-Version mit Flüssiggasantrieb und 82 PS erhältlich.
Mit dieser zweiten Modell-Generation will Kia die Position des erfolgreichen Kleinwagens neu definieren und weiter ausbauen. Der neue Picanto ist gegenüber dem Vorgänger in Länge und Radstand gewachsen und bietet mehr Komfort sowie einen deutlich größeren Gepäckraum (plus 27 %).
Neuentwicklungen finden sich auch unter der Haube: zwei Benziner aus der „Kappa“-Baureihe (benannt nach dem Buchstaben des griechischen Alphabets), ein 1,0-l-Dreizylinder mit 69 PS und ein 1,2-l-Vierzylinder mit 85 PS. Als dritte Motorisierung bietet Kia seinen europäischen Kunden den 1,0-Liter-Benziner in einer Bi-Fuel-Version (Benzin/Flüssiggas) mit 82 PS an. Das Drehmoment der Motoren liegt zwischen 94 Nm und 121 Nm. In Deutschland sind zum Marktstart zunächst die beiden 1,0-l-Motoren erhältlich, der 1,2-l-Benziner folgt später.

Sportliches Design und eine ansprechende Optik: Der kleine KIA Picanto mit einer in Südkorea entwickelten Gasanlage kann sich sehen lassen.
Die neuen Motoren zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und arbeiten sehr umweltschonend. So kann der 1-l-Benziner einen Durchschnittsverbrauch von 4,2 l/100 km vorweisen und eine CO2-Emission von nur 99 g pro km. Mit dem Start-Stopp-System ISG – das für alle Motoren optional angeboten wird – sinkt der CO2-Ausstoß sogar auf 95 g pro km. Standardmäßig sind alle Motorisierungen mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert, für die 1,2-l-Version ist optional eine Vierstufen-Automatik verfügbar.
Die sparsamen, leistungsfähigen Motoren, das markante Design und das großzügige Raumangebot werden dem neuen Picanto zu einer starken Position im A-Segment verhelfen. Hinzu kommen viele Ausstattungselemente, die sonst eher höheren Fahrzeugklassen vorbehalten sind. So umfasst zum Beispiel die Sicherheitsausstattung neben Front- und Seitenairbags vorn sowie Kopfairbags vorn und hinten auch einen Knie-Airbag für den Fahrer (ausstattungsabhängig).

Der neue Picanto ist auch innen erwachsen geworden. Als Fünftürer und in der sportlichen Version speziell für Europa als Dreitürer feiert er in Genf Premiere.
Seine Premiere feiert der neue Picanto in Genf am 1. März auf dem Kia-Stand in Halle 6 (Stand 6441). Damit hat KIA den Weg in Richtung LPG in Europa endgültig geebnet. Man hatte mit der Hybridversion „Forte“ bereits einen Anlauf unternommen, doch dieses Projekt kam aus dem Versuchsstadium nicht heraus.
Der KIA Forte zeichnete sich dadurch aus, dass das monovalent mit LPG betriebene Fahrzeug über keinen Benzintank verfügte. Stattdessen hatte man den Flüssiggastank an gleicher Stelle platzsparend integriert. Während in Korea das Fahrzeug eine Erfolgsstory schrieb und insbesondere als Taxi eingesetzt wird, warteten Kunden in Deutschland und anderen Teilen Europas vergeblich auf die Umsetzung des Konzepts. Mit dem KIA Picanto haben die Südkoreaner nun das Kapitel „LPG“ wieder aufgeschlagen. Der Verkaufspreis des neuen Picanto lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor, letzte Geheimnisse werden wohl erst auf dem Genfer Salon gelüftet.
