Nachgefragt bei... Klaus Stolte - neues Mitglied im Vorstand des DVFG und Geschäftsführer der Westfa GmbH, Hagen
Unser Fragebogen "Nachgefragt bei…" wird dieses Mal von Klaus Stolte, Geschäftsführer der Westfa GmbH in Hagen, beantwortet. Stolte war bereits lange Zeit stellvertretender Regionalobmann West und wurde auf der Frühjahrstagung des DVFG in München neu in den Vorstand gewählt.
Herr Stolte: Was war für Sie das wichtigste Ereignis in Ihrem Unternehmen in den letzten 12 Monaten?
Stolte: Drei Einflüsse, die auf unser Unternehmen stark einwirkten:
a) die positive Entwicklung im Autogasgeschäft,
b) die spürbare Klimaveränderung reduziert den Absatz für Brenngas, insbesondere für Heizzwecke,
c) die Unsicherheit der Endverbraucher bei der Wahl der richtigen Heizung führt zu extremen Schwankungen im Solarthermiegeschäft.
Und in der deutschen Flüssiggaswirtschaft?
Stolte: Das neue Geschäftsfeld Autogas macht unsere Branche Flüssiggas attraktiver. Medien und Autofahrer kennen uns und sehen die Branche in einem sehr positiven Licht – eine super Entwicklung. Diese Entwicklung sollte uns alle motivieren, gutes Marketing für Flüssiggas zu machen.
Wo sehen Sie den Verband in 10 Jahren?
Stolte: Mit dem Schub Autogas und möglichen Innovationen im Anwenderbereich für die mobile Energieart Flüssiggas sehe ich noch ungeahnte positive Entwicklungen. Auf jeden Fall wird auch das politische Gewicht der mittelständig geprägten Branche größer – und das ist gut so, für uns und generell für den Mittelstand.
Wie starten Sie in den Arbeitsalltag?
Stolte: Vitamine, Vitamine... plus einen starken Kaffee. Erste politische Meldungen im Frühstücksfernsehen und ein Strategiegespräch mit meiner Frau.
Woher beziehen Sie die Kraft für das Tagesgeschäft?
Stolte: Ein paar Sportaktivitäten sind fest im Geschäftskalender eingeplant (Jogging, Rückenkursus, Spinning etc.) und eine tägliche Eigenmotivation, um den Tag positiv zu gestalten.
Wenn Sie nicht als Mensch auf der Erde wären, was für ein Tier wären Sie dann gerne?
Stolte: Als Berufsrealist in der letzten Zeit nicht darüber nachgedacht. Als kleines Kind fand ich die Perspektive ein Vogel zu sein sehr schön. Zum einen wegen der Übersicht von oben und zum anderen das spannende, schwebende Gefühl.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Stolte: Sport, gute Lektüre und viele Gespräche mit Familie und Freunden. Manchmal auch gar nichts tun und einfach nur relaxen. Lange Spaziergänge mit Freunden und oftmals Umgang mit jungen Menschen – von der nächsten Generation kann man sehr viel lernen.
Wie halten Sie sich geistig fit?
Stolte: Unsere Kinder geben mir wertvolle Inputs, aber auch gezielte Lektüre und lernen aus anderer Erfahrung z.B. durch die langjährige Präsenz im Marketing Club.
Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Stolte: Ausgeglichen sein, positive Grundeinstellung, Akzeptanz bei Freunden und geschätzten Partnern.
Wann waren Sie das letzte Mal in einer Kunstausstellung und wie hieß die?
Stolte: Im August im Hause von Otto Dix am Bodensee und immer mal wieder im attraktiven Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal.
Und zum Schluss: Was wünschen Sie sich privat für 2009?
Stolte: Entspannung – wahrscheinlich so richtig über Weihnachten und Silvester in meinem neuen Haus mit Rückblick auf ein gutes Geschäftsjahr 2008 und guten Ideen für 2009.
Sehr geehrter Herr Stolte, ich danke Ihnen für das Gespräch.
