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Mineralöl-Mittelstand räumt Super E10 gute Chancen ein


Superbenzin mit einem Anteil von zehn Prozent Ethanol (Super E10 mit 95 Oktan) hat bislang nicht die von Politik und Mineralölwirtschaft erhoffte Akzeptanz gefunden. Viele Autofahrer bevorzugen Superbenzin mit nur fünf Prozent Ethanol-Anteil (Super E5 mit 95 Oktan), also die Sorte, die bis Ende 2010 gängig war. Doch auch Autogas ist eine Alternative zu den sehr viel teureren Super-Kraftstoffen: Je höher der Benzinpreis, desto eher rechnet sich die Umrüstung auf umweltfreundliches LPG.

 

 

Die im MEW Mittelständische Energiewirtschaft e.V., Berlin,  zusammengeschlossenen Mineralölverbände gehen davon aus, dass die  Mineralölindustrie und der Mineralölhandel Super E5 mit 95 Oktan in absehbarer Zeit wieder in ganz Deutschland anbieten werden. "Wo immer möglich, sollten die Tankstellen drei statt nur zwei Benzinsorten  anbieten - nämlich Super E10 mit 95 Oktan, Super E5 mit 95 Oktan und  SuperPlus. "Die Versorgungsprobleme können mit Super E 5 gelöst werden. Leerstände an Tankstellen gehören dann der Vergangenheit an", erklärt Dr. Steffen Dagger, Geschäftsführer des Verbandes. Super E10 mit 95 Oktan hat nach Ansicht des MEW durchaus eine Chance, sich einen respektable Marktanteil zu erobern. "Der Autofahrer muss selbst entscheiden können, was er tanken will. Nach der Einführungsphase wird man allgemein erkennen, dass E 10 ein ausgezeichneter Kraftstoff ist, der auch den Anforderungen an eine nachhaltige Wirtschaft entspricht", gibt Dagger sich zuversichtlich. An einigen mittelständischen Stationen im Osten und Süden Deutschlands hat sich nach Angaben des MWE
Super E10 mit 95 Oktan schon einen Anteil von bis zu 40 Prozent erobert.

 


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