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Maritime Nischen gewinnen an Bedeutung.


Wahrscheinlich war es ein Zufall. Ein interessanter ist es allemal. Gemeint ist die Themenpalette in diesem Heft. Sie konzentriert sich auf Anwendungen und Versorgungsstrukturen im maritimen Umfeld. Damit stellt "Flüssiggas" erneut einen großen Themenschwerpunkt fern von Autogas in den Mittelpunkt einer Ausgabe.

 

Dr. Martin Steffan, Chefredakteur

 

Zwar zeigte die Messe BOOT in Düsseldorf wieder einmal, dass Flüssiggas nur eine Randerscheinung im dortigen Geschehen ist. Seine Verwendung allerdings hält sich seit Jahren beständig in den Küchen vieler Skipper und Hobby-Kapitäne. Leichter Aufwind dagegen kommt aus dem Motorbereich. Parallel zu einer noch bescheidenen Zunahme von Flüssiggas-Bootstankstellen in Deutschland, ziehen einige Bootsverleih-Betriebe nun ihre Konsequenz aus den hohen Treibstoffkosten und betreiben ihre Urlaubsboote auf Flüssiggasbasis.
Selbst Pannenservice-Dienste scheinen zur Senkung der immensen Spritkosten nun auf Flüssiggas als Alternativkraftstoff zu setzen. Der adriatische Pannennotdienst SeaHelp, der mittlerweile mit dem ADAC kooperiert, wird es demnächst vormachen.
Dass auch der Transport von Flüssiggas nach Deutschland und die Verteilung über die Rhein-Terminals immer noch eine wichtige Stellung innerhalb der Flüssiggaswirtschaft besitzt, zeigt der Bau neuer moderner Doppelhüllen-Tanker, die extra für den Transport des Brennstoffes ausgelegt sind. Die Reederei Lehnkering hat, wie ein Artikel in dieser Ausgabe zeigt, solch einen Tanker bauen lassen. Weitere sollen demnächst folgen.
Aber auch die Versorgung mit Flüssiggas aus Übersee ist immer noch wichtig. Gerade in diesen kalten Tagen ist nämlich das einzige deutsche Nordsee-Flüssiggas-Terminal gefragter denn je. Aufgrund der großen Nachfrage wurden im Monat Januar deutlich mehr Tanker im vorgelagerten Hafen gelöscht als sonst üblich. Ein Beweis dafür, wie wichtig dieser Terminal immer noch ist.
Es gilt allerdings in vorliegendem Heft auch ein ganz besonderes Jubiläum anzukündigen: 60 Jahre Flüssiggasarbeit im Verband.
Aus diesem Anlass wird in jeder der 2009 erscheinenden „Flüssiggas“-Ausgaben ein Beitrag erscheinen, der den Zeitraum von
10 Jahren Verbandsarbeit beleuchtet. Wir beginnen mit den Jahren 1949 bis 1959.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Lesen und eine informative Lektüre


Ihr
Dr. Martin Steffan
Chefredakteur

 


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