Knauber Gas steigt in den Handel mit LNG ein
Knauber geht ab sofort mit flüssigem Erdgas, sogenanntem LNG (Liquified Natural Gas), auf den Markt.
Der Energiedienstleister Knauber ergänzt mit LNG seit November 2014 sein Energie-Portfolio. Zu seinen neuen Dienstleistungen zählen: Vor-Ort-Beratung mit einer genauen Bedarfsanalyse für den Standort, Betreuung während des gesamten Umstellungsprozesses auf LNG, Vermittlung von zuverlässigen Anlagenbauern, Angebot transparenter Tarifmodelle für den dauerhaften Bezug von Knauber LNG und garantierte Versorgungssicherheit.
Vorteile des flüssigen Erdgases können u.a. sein hoher Brennwert und die Möglichkeit des nicht leitungsgebundenen Transports sein. Das macht Erdgas in Form von LNG auch für die Betriebe interessant, die nicht an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen sind oder wo die Versorgung durch das Erdgasnetz in Spitzenzeiten nicht ausreicht. „Gerade für energieintensive Unternehmen, die aktuell klassische Energieträger, Fernwärme oder Strom nutzen, ist LNG eine lohnenswerte Alternative“, sagt Frank Kronenberg, Leiter der Abteilung „Handel & Versorgung“ bei Knauber Gas. „Dadurch, dass sich die Energiekosten dauerhaft deutlich reduzieren, amortisiert sich die Umrüstung auf neue LNG-Anlagen zeitnah.“
Einsatzgebiete für flüssiges Erdgas sind industrielle Prozesse, bei denen ein jährlicher Energiebedarf von mehr als 3,5 Mio. kWh entsteht. Auch in Blockheizkraftwerken oder als Kraftstoff für LKWs, Busse und Schiffe ist der Einsatz von LNG sinnvoll. Gesetzliche Vorgaben zum Emissionsschutz können mit LNG leicht erreicht werden, denn es verbrennt vergleichsweise CO2- und schadstoffarm. Zudem ist die mobile Erdgas-Variante bei Leitungslecks ein wichtiger Helfer in der Not. „Knauber kann mit seinem Logistikpartner GasCom bei Leckagen schnell einspringen und Erdgas zur Notversorgung in das Netz einspeisen, um die Energieversorgung weiter sicherstellen zu können“, sagt Frank Kronenberg.
Um Erdgas leichter und ohne Pipeline transportieren zu können, wird es bis zu seinem Siedepunkt bei ca. minus 160 °C heruntergekühlt, bis es sich verflüssigt. Durch den Wechsel des Aggregatzustandes verringert sich das Volumen auf nur noch ein Sechshundertstel des Gases. So kann es leicht in großen Mengen auf Schiffen oder Tankwagen zu seinem Bestimmungsort transportiert werden. Für die Nutzung wird das flüssige Erdgas in speziellen Anlagen „regasifiziert“ – also in die Gasform zurückgeführt - und kann als normales Erdgas zum Heizen oder als Kraftstoff verwendet werden. Während dieses Prozesses wird Kälte freigesetzt, die bei Bedarf anderweitig zur Kühlung genutzt werden kann.
Mehr Informationen zu flüssigem Erdgas von Knauber finden Sie auf der Website www.knauber-lng.de.