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Jeder Dritte kennt Mikro-Blockheizkraftwerke


Im Rahmen der Energiewende beschäftigen sich immer mehr Menschen mit neuen Heizungstechnologien. So kennt schon heute fast jeder dritte Deutsche gasbetriebene Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKWs) für Ein- und Zweifamilienhäuser.

 

 

Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Flüssiggasversorgers Primagas. Dabei gaben 32 % der Befragten an, bereits von den neuen Mikro-BHKWs gehört zu haben. Und das, obwohl marktreife gasbetriebene Modelle erst seit 2011 flächendeckend erhältlich sind. Jedoch ist das Wissen um die kompakten Kraftpakete, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Heizenergie erzeugen, in großen Ballungsgebieten und kleinen Städten oder Gemeinden unterschiedlich verbreitet.

Mikro-BHKWs und ihre Vorzüge sind vor allem in Regionen ein Begriff, die zwischen 5000 und 20 000 Einwohner haben. Der Bekanntheitsgrad liegt hier bei 56 %. Anders sieht es dagegen in den urbanen Zentren aus: In Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern kennen nur 24 % die neuen Mikro-BHKWs. Ein Grund für diese Unterschiede liegt in den unter-
schiedlichen Wohnformen. In Städten leben wesentlich mehr Menschen in Mietwohnungen als in eher ländlichen Gebieten. Individuelle Heizungs-
lösungen kommen für die meisten daher nicht in Frage. Das sieht bei Eigenheimbesitzern, die stärker in ländlichen Gebieten zu finden sind, anders aus. Für sie bieten sich insbesondere flüssiggasbetriebene Mikro-BHKWs als zukunftsträchtige Alternative zu alten Ölheizungen an: Weil Flüssiggas in Tanks vor Ort gelagert werden kann, ist kein Zugang zum Erdgasnetz erforderlich.

Durch gasbetriebene Mikro-BHKWs können viele Emissionen eingespart werden, denn zum einen emittieren sowohl Erdgas als auch Flüssiggas bis zu 30 % weniger CO2 als Heizöl. Zum anderen steigt die Unabhängigkeit von den großen Energieversorgern: Weil ein Mikro-BHKW nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt, werden die Besitzer von Strom-
verbrauchern zu Stromerzeugern. Und das lohnt sich, denn eine Kilowatt-
stunde Strom ist heute bereits dreimal teurer als eine Kilowattstunde Gas.

 


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