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IMPERIAL Gas Barging ergänzt Flotte um zwei weitere Gastankschiffe


Am 3. Februar 2014 hat die IMPERIAL Gas Barging, Hamburg, Tochtergesellschaft der IMPERIAL Shipping Group, Duisburg, die beiden baugleichen Schwesterschiffe IMPERIAL GAS 90 und IMPERIAL GAS 91 offiziell in ihren Dienst gestellt. Die feierliche Schiffstaufe am Anleger Schifferbörse in Duisburg-Ruhrort wurde nach traditioneller seemännischer Art abgehalten.

 

 

Imperial Schiffstaufe in Duisburg-Ruhrort

 

Den Segen zur allzeit guten Fahrt bekamen die beiden Schiffstanker von ihren Taufpatinnen Cordula Eberhard (IMPERIAL 90) und Leah Gcabashe (IMPERIAL 91), die jeweils eine Champagner-Flasche am Schiffsbug zerschellen ließen.

Als Partner für Kunden aus der chemischen und petrochemischen Industrie hat sich IMPERIAL Gas Barging auf den Transport gasförmiger Produkte spezialisiert. Deshalb sind auch die beiden neuen Schiffe so konzipiert, dass sie nicht nur die „klassischen“ Produkte wie LPG, sondern die komplette gasförmige Produktpalette, also auch Ammoniak oder Propylen- oxid, transportieren können. Mit den beiden Neuzugängen besteht die Flotte der IMPERIAL Gas Barging nun aus 17 Schiffen, womit das Unter- nehmen innerhalb Europas als das zweitgrößte im Bereich Flüssiggas- transporte in der Binnenschifffahrt rangiert.

Die beiden neuen Schiffe verfügen über ein 110 Meter langes und 11,45 Meter breites Kasko. Angetrieben werden sie von zwei jeweils 634 kW bzw. 860 PS starken Motoren mit geringem Treibstoffverbrauch. Die Gastanker sind kanalgängig und können dementsprechend im gesamten Rhein- stromgebiet mit all seinen Nebengewässern eingesetzt werden. Darüber hinaus weisen sie in ihrer Konstruktion noch eine Besonderheit auf: Die sechs Einzeltanks der Schiffe verfügen mit einem jeweiligen Fassungs- vermögen von 463 m³ über großvolumigere Kapazitäten als andere Gastanker. Hierzu musste das Kasko mit einem erhöhten Anfahrschutz durch eine sogenannte Scheldehaut ausgestattet werden. Gastanker gelten heute als flexible und effiziente Transportmöglichkeit zur Energie- und Rohstoffversorgung für Industrien und bieten damit eine umwelt- schonende Alternative zum Transport von Flüssiggasen in Pipelines.

 


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