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Im Auftrag der Menschlichkeit unterwegs


Kirchliche und karitative Institutionen scheinen einen besonderen Hang zum Autogas zu haben. Nach Diakonie-Stationen, Caritas-Einrichtungen, Krankenhäusern und Pflegediensten will es auch der Malteser Hilfsdienst mit dem Alternativkraftstoff wagen. In Kempen (Rheinland) fährt ein Fahrzeug sogar nun mit höchsten Weihen. Es wurde vom örtlichen Domprobst für den Dienst am Menschen gesegnet.

 

Ein Fahrzeug der Malteser wird durch den örtlichen Domprobst geweiht.

 

Peter Fischer, Geschäftsführer der Malteser, verfolgt mit dem Fahrzeug besondere Ziele. Es soll, wie er sagt, „Menschen nicht nur von A nach B transportieren. Sie mögen den Insassen auch die Teilnahme am „alltäglichen Leben ermöglichen. Das ist uns sehr, sehr wichtig“, sagte er am Tag der Indienststellung. Zudem wolle man auf die „Bewahrung der Schöpfung als Auftrag“ achten, sagte er am Tag der Indienststellung.
Das Beste ist aber der Autogasantrieb, wie Fischer betont. Das rund 40.000 Euro teure Nutzfahrzeug ist ein Pilotprojekt für die gesamte Region und das Land Nordrhein-Westfalen, weil es zum ersten Mal in der Geschichte des Malteser Hilfsdienstes ein Fahrzeug mit diesem Antrieb gibt. Den „Draht“ zum Autogas legte übrigens die örtliche ATU-Werkstatt.
Bislang setzte die Organisation auf Pflanzenöl als Kraftstoff. „Nur aus heimischer Produktion“, hieß es ursprünglich, unterstrich Fischer. Wegen der besseren Praktikabilität schwenkte man aber auf den anderen Alternativkraftstoff um.
Mittlerweile gilt: Sollte sich die nächsten Jahre der Betrieb mit Autogas rechnen, werden nach und nach alle Malteser-Autos im Land umgerüstet. „Wir waren in Kempen schon immer Vorreiter in der Verwendung moderner Kraftstoffe“, berichtet Fischer nicht ohne Stolz.

 


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