Ilse Aigner zu Gast bei Tyczka
Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Bundestagsabgeordnete für Starnberg, Miesbach und Bad Tölz besuchte am 25. Mai 2010 die Tyczka Unternehmensgruppe in Geretsried, um sich über deren Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit zu informieren.
Schwerpunkt der Präsentation und Diskussion am Dienstag mit Frau Aigner waren die soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Auch 2010 konnte sich Tyczka Totalgaz im bundesweit stattfindenden Wettbewerb Great Place to Work erneut unter den besten deutschen Unternehmen platzieren und bekam damit eine exzellente Unternehmenskultur bescheinigt. Aufgrund der demographischen Entwicklung und der damit verbundenen Heraus-forderungen der Unternehmen wurden die Themen Gesundheitsförderung der Mitarbeiter, Ausgleich zwischen Arbeit und Familie und Personalentwicklung intensiv anhand von praktischen Unternehmensbeispielen erörtert.
Beim Thema ökologische Nachhaltigkeit präsentierte der Energieversorger die bereits sich im Portfolio befindenden Produkte zu Energieeffizienzsteigerung der regenerativen Energien und der Energiedienstleistungen. Mit Gründung der Tochtergesellschaft BLUENORM geht die Tyczka Gruppe aktiv einen zukunftsweisenden Weg und erweitert ihr Angebot um Dienstleistungen und Beratung zu Energieeffizienz und CO2-Reduktion.
Die Palette der bisher ergriffenen Maßnahmen reicht von der Umstellung auf Öko-Strom, die energetische Sanierung des Firmengebäudes, die Änderung der Dienstwagenrichtlinie mit Begrenzung des CO2-Ausstosses auf 160 g und Senkung um 5 % jährlich sowie die sukzessive Umstellung aller Printerzeugnisse auf CO2-freien Druck. Bereits mehrere der Betriebsstätten wurden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, beim Neubau des Bürogebäudes in Geretsried ist eine weitere vorgesehen.
Ausgehend von der Notwendigkeit der Anpassung an die zu erwartenden Veränderungen in den ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereichen hat die Tyczka Unternehmensgruppe eine Nachhaltigkeitserklärung verabschiedet. Alle Maßnahmen werden erstmals 2010 und dann jährlich in Nachhaltigkeitsberichten dokumentiert. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsforum Oberland und der Energiewende Oberland setzt sich Tyczka aktiv für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit im Oberland ein und ist Mitinitiator der Benediktbeurer Nachhaltigkeitserklärung. Aktuell unterstützt ¬Tyczka das Benediktbeurer Lernfestes am 12. Juni und engagiert sich für die dort stattfindende generationsübergreifende Podiumsdiskussion zum Thema "Hat die Jugend eine Zukunft?" Im Vorfeld dieser Veranstaltung sollen Schüler, Auszubildende und junge Menschen über ein Onlinebefragung ihre Meinung zu den Bereichen Umwelt, Ökonomie und Bilder äußern. Die Auswertung wird im Rahmen der Diskussion erläutert.
Der Fragebogen ist über www.wirtschaftsforum-oberland.de erhältlich.
