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Flüssiggas-Gesamt­absatz 2013


Der Flüssiggas-Gesamt­absatz stieg im Jahr 2013 nach der vorläufigen Statistik des Mineralölwirtschaftsverbandes e. V. im Inland um 5,2 % auf
3 274 000 t. Der Anteil der DVFG-Mitgliedsfirmen am vom Mineralölwirtschaftsverband e. V. gemeldeten Inlandsabsatz der Flüssiggas-Versorgungsunternehmen von 1 751 000 t liegt bei 76,7 %.

 

 

Entgegen der Entwicklung bei anderen Energieträgern hatte nicht nur die kühle Witterung im ersten Halbjahr verbrauchssteigernde Effekte, sondern auch die zwar schwache, aber dennoch positive Konjunkturentwicklung. Insbesondere der Absatz in der Industrie legte nach 2009 erstmals wieder deutlich zu. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 44,3 %.

Der Flüssiggas-Verbrauch zur Energieversorgung entwickelte sich nach einem starken Rückgang in 2011 im Berichtsjahr erneut nach oben und erhöhte sich um 5,8 % auf 1 794 000 t. Im Flüssiggas-­Absatz zur Weiterverarbeitung in der chemischen Industrie spiegelt sich die leicht wachsende Konjunktur ebenfalls wider: Er stieg um 4,4 % auf 1 480 000 t.

Seit 2010 hat Butan einen höheren Anteil am Inlandsabsatz als Propan. Dieses Verhältnis liegt mittlerweile nahezu unverändert bei 55,8 %. Der Absatz von Butan erhöhte sich um 4,9 % auf 1 826 000 t. Gründe für den gestiegenen Butan-Absatz sind der gleichbleibend hohe Rohstoffeinsatz für die chemische Weiterverarbeitung in der Industrie, der gestiegene Ver- brauch bei der Energieversorgung und der Einsatz im Autogas-Sektor. Propan, das vor allem im Wärmemarkt, Haushalt, Gewerbe, in der Land- wirtschaft und im Freizeitsektor eingesetzt wird, konnte ebenfalls eine Steigerung um 5,6 % auf 1 448 000 t verzeichnen.

 


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