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Erstes vollautomatisiertes Füllwerk von Linde


Am nördlichen Rand des Ruhrgebietes, im Industriepark Dorsten/Marl, entsteht das modernste Füllwerk der Linde Group. Hier werden nach der Inbetriebnahme Industriegase sowie Kohlendioxid-Gemische in Flaschen und Bündel abgefüllt. Am 25. November 2015 war Spatenstich für den Neubau, der Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein soll.

 

Spatenstich für neues Füllwerk von Linde

 

Das Rhein-Ruhr-Füllwerk nimmt eine Vorreiterfunktion innerhalb des Konzerns ein: Sein innovatives Konzept soll später an weiteren Standorten des Unternehmens in verschiedenen Ländern Anwendung finden. Es wird über einen sehr hohen Technisierungs- und Automatisierungsgrad verfügen. So erfolgt der innerbetriebliche Transport der Gasflaschen und Bündel automatisiert, wodurch der Gabelstaplerverkehr auf dem Gelände deutlich reduziert wird. Darüber hinaus ist die Errichtung eines vollautomatischen Hochregallagers vorgesehen. Auch eine automatisierte, roboterunterstützte Sortierung und Kommissionierung sind Bestandteil der Planung. Pro Jahr können so über eine Million Flaschen gehandhabt werden.

Die hohe Produktivität des Rhein-Ruhr-Füllwerks soll es Linde erlauben, noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche zu reagieren. Mit dem Neubau wird die gewachsene, dezentrale Werk- und Vertriebsstruktur im Rhein-Ruhr-Gebiet mit ihren überwiegend älteren Füllwerken und zum Teil geringen Lagerkapazitäten abgelöst. Der Standort dient nicht nur zur Abfüllung von Gasen. In Marl werden außerdem Propan, Acetylen und Spezialgase sowie Kleinmengen anderer Gase zwischengelagert.

www.linde.de

 


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