DVGW und ASUE schließen Kooperationsvereinbarung
Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins
des Gas- und Wasserfaches (DVGW) Prof. Dr. Gerald Linke und der
Präsident der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen
Energieverbrauch (ASUE) Dr. Ludwig Möhring haben in Berlin eine
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Zentrales Ziel der Grundsatzerklärung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit beider Vereine in der Kommunikation wissenschaftlicher Studienergebnisse im Bereich innovativer Energietechnologien.
Als Kooperationsfelder der strategischen Partnerschaft, die eine intensive Vernetzung der Ressourcen auf allen Arbeitsebenen vorsieht, stehen neben gemeinsamen Informations- und Bildungsmaßnahmen auch die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung sowie bei der technischen Regelsetzung im Fokus.
„Im Rahmen seiner strategischen Neuausrichtung wird der DVGW die Kommunikation mit Fachunternehmen und politischen Entscheidungsträgern sowie Architekten, Planern und Verbrauchern verstärken. Mit seiner anerkannten Expertise im Wissenstransfer ist die ASUE hier der ideale Zukunftspartner für uns“, sagte Linke. ASUE-Präsident Möhring bekräftigte, dass die strategische Kooperation beider Vereine das Ziel verfolge, noch deutlicher als bislang hervorzuheben, dass der Energieträger Erdgas sowie seine Anwendungstechnologien und Infrastrukturen wichtige Bausteine der am Klimaschutz ausgerichteten Energiewende seien. „Der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende liegtnicht allein im Ausbau der Erneuerbaren Energien, sondern letztlich in der klimaeffizienten und kostenoptimierten Integration von erdgas basiertenTechnologien und Erneuerbaren Energien“, so Möhring weiter.
Gleichzeitig betonte der DVGW-Vorstandsvorsitzende die zentrale Rolle der Gebäudeenergieeffizienz für die Energiewende: „Die Klimaziele bis 2050 können nur dann erreicht werden, wenn die Energiewende zur Wärmewende wird. Innovatives und effizientes Heizen mit Erdgas bietet das größte Klimaschutzpotenzial. Kurz gesagt: Die Energiewende wird im Wesentlichen im Heizungskeller entschieden.“