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Car-Symposium: Autogas als Kraftstoff der Zukunft


Über 1 000 führende Manager und Entscheider der internationalen Automobilbranche diskutierten auf dem Car-Symposium in Bochum am 4. und 5. Februar 2015 über die Chancen und Herausforderungen zukünftiger Mobilität – beispielsweise auch über die Reduzierung von Schadstoffemissionen durch Autogas.

 

Anzahl Autogas-Fahrzeuge und Schadstoffemissionen

 

„Autogas hat bessere Abgaswerte und emittiert weniger Schadstoffe als konventionelle Kraftstoffe“, so das Fazit von Dr. Nick Hecktor vom Deutschen Verband Flüssiggas auf dem diesjährigen Car-Symposium. Mit Autogas kann im Vergleich zum Benzin-Direkteinspritzer die Partikelmasse und -anzahl von Feinstaub um 74% bzw. knapp 99% reduziert werden. Ebenso wird der Stickoxid-Ausstoß signifikant gesenkt. Nach heutigem Stand erfüllen Benzin-Direkteinspritzer die ab 2018 geltende zweite Stufe der Euro 6 Grenzwerte in aller Regel nicht. Autogas hingegen unterschreitet diese bereits heute. Es weist auch über den gesamten Produktzyklus – von der Bereitstellung bis zur Verbrennung – eine gute CO2-Bilanz auf: Gegenüber Benzin werden CO2-Emissionen um bis zu 15% reduziert.

In Deutschland werden aktuell mehr als 500 000 Kraftfahrzeuge mit Autogas betrieben. Von 2009 bis 2013 haben Autogas-Fahrzeuge 2,5 Mio.t CO2 vermieden. Als Alternativkraftstoff Nr. 1 in Deutschland ist Autogas damit bereits jetzt ein wesentlicher Baustein für die Verbesserung der Luftqualität und zum Erreichen der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Der Effekt kann in Zukunft mit Autogas aus nachwachsenden Rohstoffen noch vergrößert werden: Sogenanntes Biopropan gibt 50% weniger CO2 als herkömmliches Flüssiggas ab.

www.dvfg.de

 


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