Bundesregierung lanciert "Anreizprogramm Energieeffizienz"
Das neue „Anreizprogramm Energieeffizienz“ der Bundesregierung verstärkt den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz und tritt an die Stelle der bislang geplanten steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Das Paket umfasst ein Fördervolumen in Höhe von 165 Mio. Euro pro Jahr.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel erläuterte: „Unsere Maßnahmen aus dem neuen ‚Anreizprogramm Energieeffizienz‘ sind eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zu der bedauerlicherweise gescheiterten steuerlichen Förderung. Sie werden die bereits bestehende Förderlandschaft – das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt – gut ergänzen und verstärken.“ Mit einem intelligenten Instrumentenmix regten sie zusätzliche Investitionen an, schüfen Arbeitsplätze in Deutschland und machten uns zunehmend unabhängiger von fossilen Brennstoffen.
Die Maßnahmen des Anreizprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Energiewende im Gebäudesektor sollen neue Innovations- und Investitionsimpulse setzen: Für die „Wärmewende im Heizungskeller“ etwa soll die Markteinführung von hochinnovativen Brennstoffzellen-Heizungen durch Investitionszuschüsse gefördert werden. Ineffiziente Heizungen sollen mit einem ganzen Maßnahmenbündel aus den Kellern „verdrängt“ werden. Dies umfasst gründliche Heizungs-Checks genauso wie ein Effizienzlabel für Kessel oder eine erhöhte Förderung beim Austausch besonders ineffizienter Anlagen.
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