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Breiter Energiemix in privaten Haushalten


Die privaten Haushalte in Deutschland sichern ihre Energieversorgung durch einen breiten Energiemix und nutzen verstärkt erneuerbare Energien. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in der kürzlich veröffentlichten Bilanz zur Energieanwendung in Deutschland.

 

 

Grafik: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen

Den größten Anteil an der Energieversorgung der rund 40 Mio. deutschen Haushalte hat Erdgas mit knapp 40 %. Mineralöl und Strom decken jeweils etwa ein Fünftel. Mit deutlichem Abstand folgen Fernwärme (rund 7 %) und Kohle (knapp 2 %). Der Anteil erneuerbarer Energien steigt kontinuierlich und erreichte 2010 einen Anteil von über 11 %. Rund 90 % des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte entfällt auf die Erzeugung von Raumwärme, Warmwasser und sonstige Wärmeprozesse.

Größter Stromverbraucher ist nach den Berechnungen der AG Energie-
bilanzen die Industrie. Mehr als 40 % der gesamten Stromerzeugung wird zur Produktion von Gütern eingesetzt. Ein weiteres Viertel entfällt auf den Sektor Handel-Gewerbe-Dienstleistungen. Damit werden rund zwei Drittel des Stromverbrauchs in Deutschland für die Produktion von Waren und Dienstleistungen eingesetzt.

Über alle Verbrauchssektoren hinweg betrachtet, wird in Deutschland am meisten Energie für Antriebszwecke verwendet. Auf den Verkehr und stationäre Motoren entfielen 2010 rund 36 % des gesamten End-
energieverbrauchs. Für Raumwärme werden etwa 30 % verbraucht und industrielle Wärmeprozesse kommen auf einen Anteil von rund 20 %.

Der Energieeinsatz für den sonstigen Bedarf liegt dagegen relativ niedrig: Für Kälte und Klimatisierung werden etwa 2 % des Endenergie-
aufkommens eingesetzt und auf die Beleuchtung entfallen rund 3 %.

 


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