Werbung

Befüllen stationärer LPG-Tanks


In der Technik wird „Eigensicherheit“ definiert als „technische Eigenschaft eines Gerätes ..., die aufgrund spezieller Konstruktionsprinzipien sicherstellt, dass auch im Fehlerfall kein unsicherer Zustand auftritt.“

 

 

Bei der Fahrzeugbetankung sind in den vergangenen Jahren in dieser Hinsicht unter anderem durch moderne LPG-Zapfventile große Fortschritte gemacht worden. Beim Befüllen stationärer LPG-Tanks gibt es hingegen Verbesserungsbedarf: Häufig werden einfache Kugelhähne oder Ventile benutzt, bei denen die ungewollte Betätigung des Schalthebels im nicht gekuppelten Zustand zu einem Entweichen von Flüssiggas führt.

Dies zu vermeiden, verspricht das Hochleistungszapfventil GasGuard GG10, entwickelt von der australischen Firma L.G.Equipment (Gasguard), seit 2010 ein Tochterunternehmen der Elaflex Hiby. Die robuste und durchdachte Konstruktion bietet eine sichere Lösung zur Befüllung von kleinen bis mittelgroßen LPG-Tanks. Seit der Präsentation des Prototyps auf der Automechanika 2010 hat das Ventil umfangreiche Feldtests bestanden, die UL-Zulassung erhalten und ist nun lieferbereit.

Das GG10 basiert auf dem Standard der Autogas PKW-Betankung mit
1 ¾‘‘ ACME-Anschluss. Damit ist das Ventil auch zur Flüssiggas-Betankung von LKWs und Bussen mit LPG-Antrieb geeignet. Bei der Befüllung von unter- und überirdischen Tanks ist das GG10 am Ende des Trommelschlauchs von LPG-Tankwagen montiert. Das schlauchseitig bereits integrierte Leichtgangdrehgelenk mit sicherem Abdichtungsprinzip punktet mit verbessertem Handling. Die großen rutschfesten Rippen an der Kupplungshülse sorgen für eine sichere Handhabung, auch mit dicken Handschuhen. Die Abgabeleistung bis 380 l/min gewährleistet eine schnelle Befüllung. Das Entspannungsvolumen beim Abkuppeln ist mit unter 7 cm³ deutlich geringer als bei Kugelhähnen.

Das wichtigste Merkmal des GG10 ist jedoch die „Eigensicherheit“ beim Kuppeln: Eine Abgabe des Kraftstoffes ist nur möglich, wenn es am Tankeinfüllstutzen korrekt angeschlossen ist. Falls zum Beispiel beim Ziehen der Schlauchleitung ungewollt der Hebel betätigt wird, ist ein Gasaustritt ausgeschlossen.

Für Konstrukteure und Betreiber gleichermaßen interessant: Ein Kolbendämpfer minimiert die von anderen Hochleistungszapfventilen bekannten Druckschläge im Leitungssystem. Spezielle Dichtungen verhindern den Eintritt von Schmutz und den sogenannten „Blow-Back“ beim Entkuppeln.

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: