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Bedarf und Produktion von Mineralöl im künftigen Energiemix


Auch wenn langfristig mit einem deutlich steigenden Anteil alternativer und regenerativer Energieträger gerechnet werden kann, wird insbesondere der Verkehrssektor voraussichtlich auch in 2030 noch stark von fossilen Kraft- und Treibstoffen abhängig sein.

 

 

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Bedarf und Produktion von Mineralöl im künfitgen Energiemix“, die die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Mineralölwirtschafts-
verband e.V., ­Berlin, erstellt hat. Die Studie geht davon aus, dass die Vorgaben der EU zur Minderung der CO2-Emissionen von Neuwagen in den nächsten Jahren zur deutlichen Senkung des Kraftstoffverbrauchs von Pkw um bis zu einem Drittel führen werden.

Neben den Verbesserungen bei den konventionellen Otto- und Diesel-
motoren werden neue Antriebsarten eine wesentliche Rolle bei der Effizienzsteigerung im Pkw-Verkehr spielen. Dabei richtet sich der Fokus vor allem auf Hybridkonzepte und rein batterieelektrische Fahrzeuge, aber auch auf Flüssiggas- und Erdgasantriebe sowie die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Je nachdem wie schnell die Marktdurch-
dringung mit alternativen Antrieben und Kraftstoffen gelingt, werden für 2030 bei den Neuzulassungen noch Markt anteile in einer Spanne zwischen 35 bis 74 % für Pkw mit konventionellem Otto- oder Dieselmotor erwartet.

 


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