Mittwoch, 23. Januar 2019 Camping und Freizeit
 
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Regler und Armaturen im Flüssiggasbereich - In den Nischen weiterhin gefragt

03.03.09 - 15:28 Uhr
Auf eher Bewährtes als Neues blickten in diesem Jahr die Equipment-Zulieferer für den Caravaning- und Automobil-Bereich. Im Segment der Regler und Armaturen wurden die bewährten Produkte der vergangenen Jahre wieder einem großen Publikum in Düsseldorf präsentiert. Neben Schläuchen und Anschlüssen standen auch Regler wieder im Fokus des Interesses.

Einen positiven Blick in die Zukunft erlaubte das Ergebnis des zu Ende gegangenen Caravan Salons in Düsseldorf. 64% der Besucher gaben an, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Fahrzeug kaufen zu wollen. Dieses Klientel nutzte ausgiebig den diesjährigen Caravan Salon, der traditionell eine besondere Bedeutung als Neuheitentermin hat, um sich über neue Modelle zu informieren und erste Beratungsgespräche mit den Herstellern zu führen.
Auch Flüssiggas-Equipment glänzte auf der Messe. Der Marktbreiter Regler- und Armaturenspezialist GOK präsentierte die bewährte Zwei­flaschenanlage Caramatic. Diese Regler-Umschaltautomatik zum Anschluss an zwei Flüssiggasflaschen mit einem Füllgewicht bis 33 kg, eignet sich bestens zum Einbau in Boote. Denn bei leerer Betriebsflasche schaltet die Anlage ohne Unterbrechung automatisch auf die Reserveflasche um. Die Caramatic-Anlage ist mit allen gängigen Flaschenanschlüssen lieferbar. Geprüft ist die Anlage nach DIN EN 13786 Annex J und empfohlen nach DIN EN ISO 10239.
Auch die Mitteldruck-Schlauchleitungen zur Verbindung von Armaturen, Verbrauchsgeräten und Rohrleitungen standen im Fokus von Endverbrauchern. Die Leitungen sind mit Anschlussstücken aus Messing und mit Edelstahlpresshülsen hergestellt. Zusätzlich haben die Schlauchleitungen einen Anhänger mit dem Hinweis auf das Austauschdatum.
Ebenfalls war das außerordentliche DVFG-Mitglied HPV (Heidersdorfer Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbh) aus Heidersdorf wie im vergangenen Jahr auf dem Caravan Salon vertreten. Genauso wie im vergangenen Jahr wurde die patentierte Crash-Protection-Unit und das Steuergerät EL 350 mit Beschleunigungs- und Neigungssensor gezeigt. Hans-Ludwig Niederhausen, Geschäftsführer der HPV, zeigte sich über die bisher angelaufene Markteinführung dieser beiden Produkte zufrieden.
Last but not least war Su­baru mit seinen Autogas-Fahrzeugen an einem eigenen kleinen Stand vertreten, ebenso wie der Autobauer Citroën, der zwei Autogas-Versionen des Jumpy zeigte.
Insgesamt zeigte sich eine verhaltene bis gute Stimmung unter den Produzenten von Caravaning- und Reisemobilen. Die starke Nachfrage nach neuen Modellen unterstrich Dethleffs Geschäftsführer Thomas Fritz, der erklärte, die Besucher kämen gezielt, um die ganz neuen Fahrzeuge zu sehen, die es im Handel noch nicht gebe. Vor allem hochwertige Fahrzeuge liefen sehr gut. Dieser Trend zu komfortablen, hochpreisigen Fahrzeugen zeigte sich beim diesjährigen Caravan Salon ganz deutlich, wie auch Reinhard Hoßfeld, Geschäftsführer der Knaus Tabbert Group GmbH, bestätigte. Die Messe habe zwar nicht den erhofften allgemeinen Impuls gebracht, das Premiumsegment sei von der gegenwärtig spürbaren Kaufzurückhaltung aber ausgenommen, so Hoßfeld.

 

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