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DVFG-Kommentar zum vom Bundeskabinett gebilligten Klimaschutzbericht


Um schneller zu signifikanten CO2-Einsparungen zu gelangen, benötigt die Bundesrepublik einen breiteren klimaschutzpolitischen Ansatz, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) anlässlich der vom Klimaschutzbericht der Bundesregierung verzeichneten Zielverfehlung.

 

 

„Der vom Bundeskabinett gebilligte Klimaschutzbericht zeigt, dass der Gebäude- und Verkehrssektor die Sorgenkinder der Klimaschutzpolitik bleiben“, erklärt der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr und fordert: „Gerade hier benötigen wir jetzt breit angelegte politische Ansätze, die alle zur Verfügung stehenden Optionen mit einbinden.“ Insbesondere mit Blick auf den Wärmemarkt des ländlichen Raumes leiste das leitungsunabhängig verfügbare Flüssiggas sowie seine seit 2018 erhältliche biogene Variante Bio-LPG bereits einen wichtigen Beitrag. Durch den Einsatz von Bio-LPG kann der CO2-Ausstoß je nach Rohstoffeinsatz um 40 bis 90 % gesenkt werden. Im Mobilitätssektor spart die deutsche Autogas-Flotte jedes Jahr zwischen 400.000 und 500.000 Tonnen CO2 ein. Die mit dem emissionsarmen Energieträger Flüssiggas verknüpften Chancen gelte es bei allen Gesetzesvorhaben mit klimaschutzpolitischer Relevanz gezielt zu nutzen, so Scharr. Dies treffe auf das überfällige Gebäudeenergiegesetz ebenso zu wie auf künftige Regelungen zum Einsatz von E-Fuels – denn auch hier biete sich Flüssiggas als flexibel einsetzbarer Partner an.

 


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